Muzeum Historii Polski
Rodziny Rozdzielone Przez Histori?
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Projekt: Familien durch geschichte getrennt


Polnisches Historisches Museum verwirklicht seit 2007 das Projekt „Familien durch Geschichte getrennt”. Das Ziel des Projekts besteht darin, eine der wichtigsten polnischen Erfahrungen des 20. Jahrhunderts zu dokumentieren – die Trennungen von Familien im Zeitraum 1939-1989, die u.a. aufgrund von Umsiedlungen und Aussiedlungen während des Krieges sowie aufgrund von Entschlüssen erfolgten, aus der Volksrepublik Polen aus politischen oder wirtschaftlichen Gründen in den Westen auszuwandern.

Im Rahmen des Projekts entstand die Ausstellung „Kriegstrennungen“, die jedoch nur einen Teil des ganzen Projektes darstellt. Ähnlich wie wir die Schicksale polnischer Familien während des Zweiten Weltkrieges darstellen, möchten wir Berichte der Nachkriegsemigranten sammeln und die Geschichte der Emigration in den Sechziger-, Siebziger- und Achtzigerjahren dokumentieren. Geplant sind ebenfalls eine Veröffentlichung und ein Dokumentarfilm. Wir möchten damit die Erinnerung an getrennte Familien bewahren,  eine Verknüpfung zwischen der Geschichte des polnischen Volkes im Lande und der Geschichte der polnischen Auswanderer aufbauen und – besonders junge Menschen – dazu anhalten, sich für die Geschichte ihrer Familien zu interessieren, eine Vergangenheit, die zeitlich manchmal gar nicht so entfernt liegt.

Jeder Bericht und jede Erzählung über Ihre diesbezüglichen Erfahrungen ist unermesslich kostbar, da es keine zwei gleichen Geschichten über getrennte Familien gibt. Alle verdienen sie, beschrieben zu werden, da sie ein Zeugnis immenser Erfahrungen und Schicksalswirrnisse der Polen im 20. Jahrhundert sind.

Wir wenden uns also an alle, die ihre Geschichte und die Geschichte ihrer Familie mit uns teilen möchten mit der Bitte, uns über ihre Erlebnisse, die mit der Aussiedlung, mit der Ausreise und mit der Auswanderung verbunden sind, aber auch über Rückkehr und über Begegnungen nach jahrelanger Trennung zu erzählen. Wir hoffen auf Ihre Zuschriften und auf Ihre Bereitschaft, Ihre Geschichte mit uns zu teilen.

Wir sind für die bislang von Ihnen eingegangenen Erinnerungen und Materialien sehr dankbar. Alle Sympathiebekundungen und Ihre Projektunterstützung sind erfreulich entgegengenommen. Mit Ihrem Entgegenkommen und Engagement kann das Projekt weiterentwickelt werden und seine Ziele erreichen. Es war eben der Fall bei der Ausstellung „Kriegstrennungen“.

Personen, die ihre Geschichte mit uns teilen möchten, bitten wir um Kontakt:



Muzeum Historii Polski (Zusatz „Familien”)
ul. Mokotowska 33/35
00-560 Warszawa / Polen
E-Mail: rodziny@muzhp.pl
Tel. +48 22 211 90 30


FRAGEBOGEN:

Eingangs bitten wir Sie um einige Angaben zu Ihrer Person: wann und wo sind Sie geboren? Wo kommen Ihre Eltern her? Wo haben Sie gelernt/studiert/gearbeitet?

1. TRENNUNG
Wer von Ihren Familienangehörigen ist aus der Heimat ausgereist (oder in die Heimat nicht zurückgekehrt) im Zeitraum von 1939 bis 1989?

2. RICHTUNGEN
Wer von der Familie lebt derzeit in Polen und wer im Ausland? (Wir würden empfehlen, die Familienverhältnisse detailliert zu zeichnen.)  Wo (Ortschaften, Länder) leben Ihre Familienangehörigen? Wie war ihre Emigrationsroute? Ist in späteren Jahren noch jemand ausgereist oder hat sich jemand entschieden, in die Heimat zurückzukehren?

3. URSACHEN
Warum haben sie beschlossen auszureisen (oder nach Polen nicht zurückzukehren)? War es von Anfang an eine Entscheidung über Ausreise für immer?

4. UMSTÄNDE
Beschreiben Sie bitte den Zeitpunkt und die Umstände der Ausreise?

5. „KOFFERINHALT”
Was war der Inhalt eines symbolisch zu verstehenden Koffers, mit dem Ihre Familienangehörigen die Heimat verlassen hatten?

6. LEBEN IN DER EMIGRATION
Wie sah das Leben Ihrer Nächsten in der Emigration? Wo lebten sie, wo arbeiteten sie, was machten sie in ihrer Freizeit?

7. SITUATION DER IN DER HEIMAT VERBLIEBENEN PERSONEN
In welcher Weise beeinflusste die Ausreise die Situation und das Schicksal derjenigen Familienangehörigen, die in der Heimat verblieben sind? Was änderte sich im Leben der Familie aus diesem Grunde?

8. KONTAKTE MIT DER FAMILIE
Haben Sie / hat Ihre Familie Kontakte zu Familienangehörigen im Ausland gepflegt? Hatten Familienangehörige eine Gelegenheit, zusammenzukommen? Wenn ja: Wie sahen diese Treffen aus?

9. EMOTIONEN, DIE TRENNUNGEN BEGLEITETEN
Ihre Gefühle während der Trennung / des ersten Treffens danach / der Rückkehr / eines Besuchs im Ausland? Wie sehen die Kontakte heute aus?

10. FAMILIENANDENKEN
Besitzen Sie Andenken / Fotos / Briefe / Unterlagen im Zusammenhang mit der Geschichte der Familientrennung? Wenn ja: Welche? Hat jemand von Ihren Angehörigen die Geschichte Ihrer Familie in Form eines Tagebuches oder einer Erzählung niedergeschrieben?

Współpraca

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2012 (c) MUZEUM HISTORII POLSKI

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